St. Selassie
Gemeinde ist auch ein Stück Heimat – Äthiopisch-Orthodoxe Gemeinde feiert doppeltes Jubiläum
Sie sind eine kleine Gemeinde, aber für die Äthiopier, die in Nürnberg und Umgebung leben, ist die äthiopisch-orthodoxe Gemeinde Heilige Dreifaltigkeit ein Stück Heimat. Am Samstag feierte sie gleich zwei Jubiläen: ihr 15-jähriges Bestehen und die Einweihung des Tabots, die nun fünf Jahre her ist.
«Tabot ist die Nachbildung der Bundeslade», erklärte der Pfarrer der Gemeinde, Dawit K. Tessega, am Rande der Feierlichkeiten, die sich über den ganzen Tag erstreckten. «Die Bundeslade sind quasi die zehn Gebote.» Gefeiert wurden die Jubiläen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche St. Lukas. Die äthiopische Gemeinde hat kein eigenes Kirchengebäude. «Wir sind sehr dankbar, dass man uns den Gemeinderaum zur Verfügung gestellt hat», betonte Tessega. Das Programm für den Festtag war umfangreich, es wurde gesungen, gebetet und Vorträgen gelauscht. Die Gemeinde freute sich besonders über den hohen Besuch, der extra angereist war, darunter der Erzpriester Merawi Tebege, Dekan der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland, und Abgesandte des orientalischen Instituts der Universität Eichstätt-Ingolstadt.
Auch am Sonntag, 13. Juli, wird weiter gefeiert. Allerdings müssen die Gemeindemitglieder und Gäste, die alle herzlich willkommen sind, früh aufstehen. Um zwei Uhr am Morgen beginnt der Tag mit einem Gottesdienst in St. Lukas, um fünf Uhr wird die Pontifikal-Liturgie im Äthiopischen Ritus gefeiert. Dabei wird auch eine Prozession mit dem Tabot zu erleben sein. Ausklingen werden die Festlichkeiten mit einer äthiopischen Kaffeezeremonie und dem Verzehr des Agape-Brotes ab 8.30 Uhr.
Claudia Urbasek 12.7.2008 19:14 MEZ
Einladung zur Feier des 25-jährigen Bestehens der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland
ST. Mikael – Mertenesh Mezmur
am 14. und 15. Juni 2008 in der St. Mikaelskirche,
Lindweiler Weg 94
50739 Köln-Longerich
Sehr geehrte Dammen und Herren,
lieber Bruder/Schwester in Christo,
wenn wir das Alter unserer Kirche in Äthiopien betrachten, dann sind die 25 Jahre, die unsere Kirche jetzt hier in Köln besteht, ein wahrhaft kleiner Zeitraum. Dennoch sind wir der Auffassung, dass wir dieses Ereignis feiern müssen, einfach feiern, weil wir mit Gottes Gnaden und der ökumenischen Hilfe unserer christlichen Schwestern und Brüder hier eine Kirche aufbauen konnten und den vertriebenen Äthiopiern in Deutschland eine geistige Heimat geben konnten.
So möchten wir ankündigen, dass wir am 14./15.06. 2008 in der St. Mikaels Kirche und in ganz Longerich ein buntes und fröhliches Fest feiern wollen. Wir erinnern uns mit großer Dankbarkeit an die Hilfe, die uns von Ihnen beim Fest zum 20-jährigen Bestehen geleistet worden ist und würden unsere Fest zum 25 jährigen Bestehen gerne wieder in der ökumenischen Gemeinschaft mit unseren Nachbargemeinden feiern.
Die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche ist dankbar, daß sie mit Gottes Gnade seit 25 Jahren in Deutschland das Evangelium verkünden darf, und möchte Sie einladen, an diesem Fest teilzunehmen. In Dankbarkeit dürfen wir sagen: “ Wie habe ich mich gefreut als man zu mir sagte: Komm mit, wir gehen zum Haus des Herrn!“ (Ps. 122, 1)
Ihr Dr. Merawi Tebege, Erzpriester
Programm
Samstag, den 14. Juni
17.30 Vesper in der St. Mikaelskirche,
Lindweiler Weg 94,
50739 Köln-Longerich
18.00 Empfang mit Grußworten
im Gemeindesaal von St.Dionysius,
Longericher Hauptstr. 62a,
50739 Köln-Longerich
Eröffnung der Foto-Ausstellung
Sonntag, den 15. Juni 2008
5:00 ein Weihrauchgebet, Mahilet- Lobgesang
und ein Taufgottesdienst,
8:00 Göttliche Liturgie, es zelebriert Seine Eminenz
Abune Entons, Erzbischof von Nord-West Europa,
Beauftragter der Heiligen Synod in Addis Abeba
10:00 Grußworte von Seiner Eminenz Joachim Kardinal Meisner,
Erzbischof von Köln, und von
Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland
11:00 Prozession durch Longerich zum Festsaal in der St. Dionysiusgemeinde, Gemeinsames Mahl im Festsaal
Seine Eminenz Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln,
entbietet seinen bischöflichen Segen und hat sein Kommen zugesagt.
Mehr Information finden Sie auf die folgende Seite:
http://www.aethiopisch-orthodoxe-kirche-deutschland.de
Forscher der Universität Hamburg entdecken Palast der Königin von Saba

Später wurde die Bundeslade im 1. Tempel am Platz der ersten Kirche „St. Maryam“ aufbewahrt, nach 325 n. Chr. im 2. Tempel, nach 400 n. Chr. in dem heute noch stehenden Bau auf den Mauern jenes Tempels.
Prof. Dr. Ziegert und seine Mitarbeiter untersuchen seit 1999, teilweise unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die C. Nordmann-Mission, in Axum den Beginn des Äthiopischen Staates und der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche. Im Mittelpunkt der Feldforschung 2008 stand die Fragestellung: „Wie kam im 10. Jh. v. Chr. das Judentum nach Äthiopien, und wo ist die Bundeslade heute?“ Die nun vorliegenden Ergebnisse weisen darauf hin, dass mit der Bundeslade und dem Judentum ein bis nach 600 n. Chr. praktizierter Sothis-Kult nach Äthiopien kam, für den die Sirius Zeichen, die Orientierung aller Kultbauten zum Sirius-Aufgang und aufgefundene Reste von Rinder-Opfern charakteristische Merkmale sind.
Folgende Fotos können bei Prof. Dr. Ziegert oder bei der Pressestelle der Universität Hamburg angefordert werden:
„Altar“ mit Basaltsäulen S und N, Orientierung Ost, 18o Süd zum Sirius-Aufgang im 10. Jh. v.Chr., im Palast des Königs Menelek. Rechts ein Mauerfundament des Palastes der ‘Queen of Sheba’, (Königin von Saba) Aufnahme H. Ziegert.
Blick auf Axum-Dungur, südl. Richtung: Palast 600-640 n.Chr. (Ausgrabung F. Anfray 1966-68); darunter ein Palast aus dem 10. Jh. v.Chr., nach kurzer Zeit abgetragen und neu errichtet in der Orientierung des Sirius: die Paläste der ‘Queen of Sheba’ und ihres Sohnes Menelek.
Südlich der Straße der gleichzeitige Stelenfriedhof, Aufnahme S. Ziegert
Mauerblock mit Opfer (Schaf über Mensch) im Palast des Königs Menelek aus dem 10. Jh. v.Chr., Aufnahme H. Ziegert
Mauerblock über einem Opfer (Kuh mit 3 Keramikschalen, darüber ein Kalb) in einem Vorratsraum des Palastes 600-640 n.Chr.: Traditionen des Osiris-Kults bis in christliche Zeit? Aufnahme H. Ziegert
Universität Hamburg
Für Rückfragen:
Prof. Dr. Helmut Ziegert
Universität Hamburg
Archäologisches Institut
Tel.: (040) 428 83-2006/ 2050/ 2233
E-Mail: ziegert@uni-hamburg.de
ዝክረ ፋሲካ – 2000
ሮብ ዶለቱ፣ ኀሙስ አገቱ
አርብሳ ሰቀሉታ፣
እሑድሳ
እንጣጥ ብሎ ተነሣ
ጌታዬ አንበሳ፡፡„
በዐቢይ ኃይል ወሥልጣን – በታላቅ ኃይልና ሥልጣን
አሰሮ ለሰይጣን – ሰይጣንን አሰረው
አግአዞ ለአዳም – አዳምን ነፃ አወጣው
ሰላም – ሰላም
እምይእዜሰ – ከዚህም በኋላ
ኮነ ፍሥሐ ወሰላም“ – ፍሥሐና ሰላም ሆነ
„ጀግናው ዐቢይ ጾም ቢታይ ብቅ ብሎ፣
ቅቤ ፈረጠጠ አገር ርስቱን ጥሎ“ ተብሎ በሕዝባዊ ሥነቃል (ቃል ግጥም) የታጀበው ጾም ሲፈታ፣ በተለይ ሌሊት ዘጠኝ ሰዓት ላይ ከቅባት የተለየው አካል እንዳይጎዳ ልዩ ምግብ ይዘጋጅለታል፡፡ ማለስለሻ እንዲሆን ተልባ ይቀርባል፡፡ በጸሎተ ኀሙስ ዕለትም ለየት ያለ የምግብ ባህል አለ፡፡ ጸዋሚዎቹ ጉልባንና ንፍሮ ቀምሰው እስከ ትንሣኤ ሌሊት ሳይመገቡ ያከፍላሉ፡፡ ጉልባን ባቄላ፣ ስንዴና ጥራጥሬ ተቀላቅሎበት የሚዘጋጅ የምግብ አይነት ነው፡፡ ዓርብ ስቅለት ከስግደት መልስም ጉልባን ይበላል፡፡ የሐዘን መግለጫ ሆኖ ተወክሏል፡፡
ጥንታዊ መጽሐፍ ፍትሐ ነገሥት በፍትሕ መንፈሳዊ ክፍሉ ሰለ ትንሣኤ በዓል አከባበር እንዲህ ይላል፡፡ „የጌታችን የመድኃኒታችን የኢየሱስ ክርስቶስ የትንሣኤውን በዓል በዕለተ እሑድ እንጂ በሌላ ቀን አታድርጉ፤ በመንፈቀ ሌሊት ብሉ፤ ያም ባይሆን በነግህ ብሉ. . . ከዚህም በኋላ ፈጽሞ ደስ እያላቸሁ ጾማችሁን በመብል በመጠጥ አሰናብቱ፤ ጌታችን ኢየሱስ ክርስቶስ ከሙታን ተለይቶ ተነሥቷልና፤„
በበዓሉ ዕለት አንዲቱን የበቅሎ ግልገል በወርቅ ጥልፍ የተለጠፈ ባለመረሻት (የበቅሎ የማዕርግ ልብስ፣ በልዩ ልዩ ሐሮች ተጠልፎ የተዘጋጀ ወርቀ ዘቦ) ኮርቻ ተጭኖባት ድባብ ደብበውላትና አጅበዋት ወደ ቤተክርስቲያን አመጡዋት፡፡ ዑደት ተደረገ፡፡ ከአክሱም የመጣው ያ የሆሳዕና በዓል ሥነሥርዓት ጃንሆይ ዳግማዊ ምኒልክና እቴጌ ጣይቱ መኳንንትም ሁሉ ባሉበት መከበሩ ተመዝግቧል፡፡
የትንሣኤ በዓል እስከ ዳግማይ ትንሣኤ ሳምንቱን በልዩ ስያሜ ይከበራል፡፡ በፋሲካ ሌሊት የምሥራቹን ጧፍና ሻማ በመለኮስ በቤተ መቅደሱ ዙሪያ የሚደረገው ዑደት „ትንሣኤከ ለእለ አመነ ብርሃነከ ፈኑ ዲቤነ“ (ትንሣኤህን ላመንን ለእኛ ብርሃንህን ላክልን) በሚለው ዝማሬ የታጀበ ነው፡፡
ፋሲካን ሊያገኙ ሁዳዴን ይመኙ፤
ሳይጾሙ ፋሲካ፣ ሳያዝኑ ደስታ የለም፤
ፋሲካ የሌለው ጦም፣ ደስታ የሌለው ዓለም፤
በፋሲካ የተገዛች ባሪያ ሁሌ ፋሲካ ይመስላታል፤
ሁሌ ፋሲካ የለም፤ ተጠቃሾች ናቸው፡፡
„እንበለ ደዌ ወሕማም
እንበለ ጻማ ወድካም
ዓመ ከመ ዮም ያብጽሐኒ፣ ያብጽሕክሙ
እግዚአብሔር በፍሥሐ ወበሰላም„
ሄኖክ ያሬድ























